Das Klima geht uns alle an

letztes update 06.11.2019

nur gemeinsam sind wir unüberseh- und unüberhörbar

Noch 23 Tage bis zum nächsten bundesweiten Klimastreik am 29.11.2019 



11.000 Wissenschaftler schlagen Alarm und warnen vor weltweitem Klimanotstand


Die Pläne der meisten Staaten für das Pariser Klimaschutzabkommen reichen einem neuen Bericht zufolge nicht aus, um die schneller werdende Erderhitzung zu bremsen.
Fast drei Viertel der 184 von den Ländern eingereichten Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen sind demnach nicht ehrgeizig genug. Gemessen am Ziel, den Ausstoß von klimaschädlichen Substanzen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren, seien nur die 28 EU-Staaten und sieben weitere Länder auf Kurs. Das geht aus einer Auswertung von fünf Forschern hervor, von denen vier auch schon für den Weltklimarat IPCC gearbeitet haben.
Zeitgleich warnen mehr als 11.000 Wissenschaftler, darunter rund 900 aus Deutschland, in einer gemeinsamen Erklärung vor einem weltweiten "Klima-Notstand". Wenn sich das menschliche Verhalten beim Treibhausgasausstoß und anderen den Klimawandel begünstigenden Faktoren nicht grundlegend und anhaltend verändere, sei "unsägliches menschliches Leid" nicht mehr zu verhindern, heißt es. "Wissenschaftler haben eine moralische Pflicht, die Menschheit vor jeglicher katastrophaler Bedrohung zu warnen", sagte Co-Autor Thomas Newsome von der University of Sydney.
Die Forscher fordern in ihrem Beitrag im Fachjournal "BioScience" Veränderungen vor allem in sechs Bereichen:
  • Umstieg auf erneuerbare Energien,
  • Reduzierung des Ausstoßes von Stoffen wie Methan und Ruß,
  • besserer Schutz von Ökosystemen wie Wäldern und Mooren,
  • Konsum von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Produkten,
  • nachhaltige Veränderung der Weltwirtschaft und
  • Eindämmung des Anwachsens der Weltbevölkerung.
Mehr dazu in Spiegel online: CO² Reduzierung unzureichend


S4F-KLIMADEMO AM 16. NOVEMBER

Liebe Darmstädter*innen und Nicht-Darmstädter*innen, wir, die Scientists for Future Darmstadt, rufen Euch alle dazu auf, am SAMSTAG, dem 16.11. mit uns für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Viele haben bestimmt schon mal gedacht, dass es doch gut und wichtig wäre, mit den Schüler*innen gemeinsam an einem Freitag zu demonstrieren, waren aber aus beruflichen oder anderen Gründen gehindert. Daher jetzt eine Demo für mehr Klimaschutz, organisiert von Wissenschaftler*innen und unterstützt von Fridays for Future, am Samstag.
Los geht’s am Samstag, 16.11., um 11.00 Uhr auf dem Luisenplatz.
Alle sind eingeladen! Erwachsene und Kinder, Alte und Junge, Wissenschaftler*innen und interessierte Bürger*innen, Darmstädter*innen und Menschen aus der Region: Alle, die gemeinsam für ein gutes Klima kämpfen möchten!



Der Anstieg des Meeresspiegels wird nicht aufhören

Interessante Kolumne der Klimaforscherin Michaela Koschak in dem sie sehr ausführlich über die ökologischen und sozialen Folgen der Meeresspiegelanstieges schreibt.
Die Kolumne ist bei t-online erschienen: Der Anstieg wird nicht aufhören

Die Rettung des Klimas beginnt in Pfungstadt

Die Klimaänderung ist nichts, was nur sonst wo und durch anonyme Klimasünder geschieht. Nein, auch in Pfungstadt können und müssen wir zur Rettung des Klimas beitragen. Die alten Träume vom unbegrenzten Wachstum, die uns auf den Weg in die Katastrophe führen, müssen vor Ort verändert werden. 
Wir stehen dafür in der Verantwortung, dass ein Umdenken geschieht. Jeder Einzelne von uns! Auch unsere Jugend die sich an den Protesten von "Fridays for Future" beteiligt. 
Denn der Protest gehört dahin, wo die meisten Probleme ihren Anfang nehmen. Bei uns zuhause. In unseren Kommunen. Dort wo die Stadtverordneten nicht über den Tellerrand hinausschauen können oder wollen.
Mit einem weiter so wie immer, aber wenn möglich klimaneutral, werden wir den Planeten nicht retten. Immer mehr Baugebiete (am besten für Einfamilienhäuser), immer neue Industriegebiete (damit Logistikfirmen die Päckchen unserer Online-Bestellungen zwischenlagern können), neue Bauprojekte (z.B. Haifischaquarien) die massenhaft Energie verschlingen und nicht nur deshalb klimaschädlich sind, Großveranstaltungen (wie der Hessentag) die Verkehrsströme nach Pfungstadt lenken, neue Umgehungsstraßen, die weiteren Verkehr anziehen und und und.
Hier heißt es NEIN zu sagen und dazu bedarf es des Engagements der Jugend. In Darmstadt hin und wieder an Demonstrationen gegen den Klimawandel teilzunehmen ist zwar richtig und wichtig, aber leider zu wenig um die Verhältnisse in Pfungstadt zu verändern. Doch hier in Pfungstadt und weiteren tausenden Kommunen in Deutschland müssen wir beginnen das Klima zu retten.

Trauerspiel im Bundestag - Deutschland bleibt dem Rasen treu

Mit 326 Gegenstimmen, 7 Enthaltungen und 126 Ja-Stimmen wurde heute der Antrag der Grünen/Bündnis90 auf ein Tempolimit von 130 Kilometern per Stunde für Bundesautobahnen abgelehnt. 
In Deutschland heißt es weiterhin "Freie Fahrt für freie Bürger" - was kümmert uns das Klima



Temperaturanstieg im Mittelmeerraum deutlich schneller als im weltweiten Durchschnitt




An Hand der Daten von 600 Wissenschaftlern aus 35 Ländern wurde in einer jetzt vorgelegten Untersuchung festgestellt, dass die Temperaturen im Mittelmeerraum deutlich schneller gestiegen sind als im weltweiten Durchschnitt. Während der globale Durchschnitt bei 1,1 Grad liegt, sind die Temperaturen im Mittelmeerraum im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter bereits um 1,5 Grad gestiegen. Aktuell vollzieht sich der Temperaturanstieg um 20% schneller als im globalen Mittel.
Der sich rasant vollziehende Klimawandel wird zu einem starken Anstieg des Meeresspiegels, einem Versalzen der Grundwasservorräte und möglicherweise zu einem Massensterben der Meeresfauna führen.

Mehr Details in MEDECC-booklet "Klima- und Umweltveränderung im Mittelmeerraum" 


"Das ist nicht unser Klimapaket"

Mit dieser Aussage lehnen die Umweltverbände das Klimapaket der Bundesregierung ab und fordern eine komplette Neuauflage.
Auf der Internetseite von Campact können Sie einen Eil-Appell an die Bundesregierung unterzeichnen mit dem ein Klimapaket gefordert wird, welches sicherstellt, dass das  Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad zu erreichen ist.



Der 20.09.2019 war ein großer Erfolg für alle Klimabewegten und für "Fridays for Future"


Wir waren viele heute! Opas, Omas, Eltern, Kinder und Enkel. 10.000 in Darmstadt (laut DE) und ca. 1,8 Mio. in ganz Deutschland. Wir waren laut und unübersehbar. Besonders die Jungen unter uns. Ein starkes Erlebnis sich gemeinsam, über die Grenzen der Generationen  hinweg, für ein Ziel einzusetzen.
Und, das ist gewiss! 
Wir werden keine Ruhe geben, denn die Klimabeschlüsse der Regierung sind weit entfernt vom Nötigen und vom Möglichen.

Das sagen Wissenschaftler zu den Klimabeschlüssen






Großdemonstration (Global Strike) am 20.09.2019 in Darmstadt

Unser Planet befindet sich in einer menschengemachten Krise. Der Klimawandel mit all seinen fatalen Folgen wird unumkehrbar. wenn wir nicht rasch handeln.

Die Politik hat durch ihr zögerliches und von den Interessen der Industrie geleitetes Handel die Klimakrise weiter verschärft.
Die Existenzgrundlagen der zukünftigen Generationen sind dadurch bedroht, wie niemals zuvor.

Jetzt endlich hat die Jugend selbst die Initiative ergriffen und setzt sich aktiv zur Wehr.

Bewegen wir uns - unterstützen wir die Forderungen der Jugend nach einer Politik, die unseren Planeten nicht zerstört, sondern erhält.

Ich suche Omas und Opas (Eltern sind natürlich auch gerne gesehen), die sich  für den Erhalt der Lebensgrundlagen unserer Kinder und Kindeskinder einsetzen wollen.

"Fridays for Future" hat für den 20.09.2019 zu bundesweiten Demonstrationen aufgerufen. Für Darmstadt sind drei Demonstrationszüge vorgesehen. Einer davon wird sich um 12.00 Uhr vom Hauptbahnhof in Darmstadt in Bewegung setzen.
Am Karolinenplatz findet im Anschluss daran um 14.30 Uhr ein Straßenfest statt. 

Wir können die Demonstration unterstützen und gemeinsam mit dem Zug von Pfungstadt nach Darmstadt fahren.

Mehr Informationen dazu gibt es auf der Seite von Darmstadtforfuture

Wer Lust hat die Jugend zu unterstützen, der meldet sich über meine email-Adresse, damit wir uns am Bahnhof in Pfungstadt treffen können.

Die IAA-Demonstration am 14.09.2019 hat viele Menschen mobilisiert

Laut, phantasievoll und absolut friedlich waren ca. 25.000 Demonstranten in Frankfurt unterwegs, um sich für eine Verkehrswende und für eine Umkehr in der Klimapolitik einzusetzen.

18.000 Radfahrer und ca. 7.000 Demonstranten zu Fuß versammelten sich vor dem Messegelände und setzten damit ein Zeichen, welches den Politikern endlich zu denken geben sollte. 

Demo an der Hauptwache in Frankfurt
Auch wenn ich nicht alle radikalen Forderungen der KlimaaktivistInnen unterstütze, hat mich doch die Vielfalt und die Phantasie der von vielen Gruppen und Einzelpersonen gezeigten Aktionsformen begeistert. 

IAA-Demonstration am 14.09.2019


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